Am 27. September war Berlin der Schauplatz einer mega pro-palästinensischen Demo, die die Stadt zum Beben brachte. Zehntausende Menschen strömten zusammen, um auf die Situation im Gazastreifen aufmerksam zu machen – und die deutsche Rap-Szene war mit am Start!
Ein Sternenaufgebot an Künstler:innen
Die Stimmung war elektrisierend, als Künstler:innen wie K.I.Z, Ski Aggu und Massiv die Bühne an der Siegessäule rockten. Knapp 60.000 Menschen versammelten sich laut Polizei, während Amnesty International sogar von über 100.000 Teilnehmenden sprach. Von dort aus zog ein riesiges Menschenmeer bis zum Brandenburger Tor. Was für ein Anblick!
Powerful Performances und starke Botschaften
Ski Aggu sorgte mit seinem kraftvollen Aufruf „Free free Palestine“ für Gänsehaut und verteilte den Chorus an die Menge. Clips von seinem Auftritt gehen gerade viral – kein Wunder, denn die Emotionen waren greifbar. Auch Ebow und Pashanim ließen es sich nicht nehmen, ihre Unterstützung für die Menschen im Gazastreifen zu zeigen. Pashanim merkte an: „Die Palästinenser werden nicht erst seit dem 7. Oktober, sondern seit 77 Jahren unterdrückt.“
Massiv feiert Comeback
Der größte Überraschungsauftritt des Tages kam von Massiv, der nach über zehn Jahren ohne Live-Show wieder auf der Bühne stand. Er beschrieb seinen Auftritt als „ganz besonderen Moment“ und rappte aus tiefstem Herzen. Richtig stark!
Ein Herz für Palästina
Die Comedian Enissa Armani meldete sich ebenfalls mit einer Videobotschaft zu Wort. Sie ist mit einer Gruppe Aktivist:innen auf dem Weg nach Palästina, um Hilfsgüter zu bringen. Die Demo endete mit dem Hit „Hurra die Welt geht unter“ von K.I.Z, bei dem die Menge lautstark mitsang und die Energie einfach nur fühlbar war!
Warum diese Demo wichtig ist
Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf der Demo, dennoch wurde lautstark das militärische Vorgehen Israels kritisiert. Amnesty International macht schwere Vorwürfe und spricht von möglichen Kriegsverbrechen. Die Teilnehmenden forderten ein Umdenken in der deutschen Außenpolitik und ein Ende der Waffenlieferungen. Ein sofortiger Waffenstillstand stand ebenfalls auf der Wunschliste – denn es braucht neue Wege für eine politische Lösung!
Die „All Eyes on Gaza“-Demo hat ein starkes Zeichen gesetzt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Eines ist sicher: Die Stimmen der Menschen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, werden nicht verstummen!
