Clubkultur im Museum? So rockt Berlin Beats die Nationalgalerie!
Wer hätte gedacht, dass ein Kunstmuseum zum Hotspot für Clubkultur wird? Der Hamburger Bahnhof in Berlin hat im letzten Sommer mit langen Schlangen und mega vibes die Social Media gerockt! Aber was steckt wirklich hinter diesem aufregenden Mix aus Kunst und Beats? Lass uns eintauchen!
Berlin Beats – Die Open-Air-Serie, die begeistert!
Die Nationalgalerie der Gegenwart ist der place to be, wenn es um elektronische Musik geht. In diesem Jahr ging die Open-Air-Reihe Berlin Beats in die dritte Runde. An zwölf Sommerabenden verwandelte sich der Museumshof in eine Tanzfläche für über 80.000 Besucher:innen mit Künstler:innen wie Ogazón, Freddy K und Nick Höppner. Wer hätte das gedacht?
Ein neuer Raum für elektronische Musik
Die Events zeigen, dass elektronische Musik immer öfter in den heiligen Hallen der Kultur Einzug hält. Um mehr über diesen spannenden Austausch zu erfahren, haben wir mit Kuratorin Charlotte Knaup gequatscht. Sie plant nicht nur Ausstellungen, sondern auch die Berlin Beats-Reihe.
Warum ist das wichtig?
„Wir möchten die Gegenwart und Zukunft der Kunst reflektieren und die Verbindungen zwischen Visual Arts und Electronic Music stärken“, erklärt Charlotte. Die Dancefloor-Community ist Teil der Kunstszene und muss deshalb auch im Museum sichtbar sein. Und hey, mit einem coolen Hof und einem Awareness-Team wird das Ganze erst richtig lebendig!
Die Entstehung von Berlin Beats
Es gab keinen großen Startschuss – die Idee hat sich organisch entwickelt. Mit DJs und Künstler:innen, die schon vorher im Museum aktiv waren, war es nur logisch, die Reihe ins Leben zu rufen. „Wir wollten der Szene den Raum geben, den sie verdient“, sagt Charlotte.
Ein Publikum wie kein anderes
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 180.000 Besucher:innen in drei Jahren! Aber das ist nicht der einzige Beweis. „Die Leute kommen gerne wieder und das zeigt uns, dass Museen als öffentliche Orte wichtig sind“, meint sie. Die Events sind barrierefrei und bieten Platz für alle, egal aus welcher Ecke der Szene sie kommen.
Die Rolle von Berlin Beats in der Clubkultur
In Zeiten, in denen Clubs ums Überleben kämpfen, sind Events wie Berlin Beats essenziell. Sie bieten einen zugänglichen Raum für alle und unterstützen die Künstler:innen. „Wir wollen zeigen, wie wichtig diese Kultur ist“, betont Charlotte.
Gemeinsam stark – Kooperation mit Kuboraum
Dieses Jahr gab es eine spannende Partnerschaft mit Kuboraum. „Wir haben viele inhaltliche Überschneidungen entdeckt“, erzählt Charlotte. Durch die Zusammenarbeit konnten neue Publika erreicht werden und die Events bekamen frischen Wind.
Wie geht’s weiter?
Die Zukunft sieht vielversprechend aus! Mehr Räume für die elektronische Musik und neue Ausstellungsformate könnten die Szene noch weiter stärken. „Wir denken darüber nach, was eine Ausstellung überhaupt sein kann“, sagt Charlotte.
Die Verbindung zwischen elektronischer Musik und Berliner Museen hat gerade erst begonnen. Wir sind gespannt, was als Nächstes kommt! 🎶
